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Welchen Trends geht man in Hells Kitchen nach?

Im benachbarten Theater-Viertel von Hell’s Kitchen lebt der alte Geist der „Teufels „Küche“ in zahlreichen Dramen und Musicals wieder auf. So werden beispielsweise durch „Ars Nova“, einem Non-Profit-Unternehmen, das im Jahre 2002 gegründet wurde, aufstrebenden Stimmen in Comedy, Musik und Theater gefördert.

Die Bäckereien von Hell’s Kitchen versorgen Tausende von einheimischen New Yorkern und auch viele der Besucher des Viertels. Neben speziellen Karottenkuchen gehören auch feine Cupcakes zu den Spezialitäten der Bäckereien. Zudem stehen die angesagten Restaurants auf Tuchfühlung mit den Märkten und Metzgereien aus der Umgebung.

Im Jahre 2006 wurden von Alan Boss die berühmte Antiquitäten Messe und ein Flohmarkt gegründet. Dort werden bei über 100 Ständen Vintage-Kleider, Haushaltswaren und zeitgenössisches Kunsthandwerk verkauft.

Die Restaurants in der Umgebung von Hell’s Kitchen haben den Gästen vielfach ein kulinarisches Erlebnis zu bieten. Die Küchenchefs konkurrieren mit Köstlichkeiten aus ihrer italienischen Heimat mit Restaurants in denen mexikanische Gerichte aufgetischt werden. In den Bistros der Umgebung bietet man französische Spezialitäten an. Die Restaurants in Hell’s Kitchen sind zum Großteil in der oberen Preisskala angesiedelt. Das liegt vermutlich auch an der Nähe zum Theater-Viertel. Aber es gibt durchaus auch billigere Lokale, die begeisterte Kritiken erhalten. Ein Besuch der Halle im Gotham Westen Markt ist auch für Hungrige mit einem etwas kleineren Geldbeutel empfehlenswert. Hier können die Kunden bei Sandwiches, Pizzas, Tapas, Ramen und anderen Nudelgerichten zuschlagen.

Neue Trends wie die Fusionsküche

In Midtown West haben sich Unternehmer mit dem klaren Ziel zusammengetan, eine Fusionsküche zu gründen. Dabei werden unterschiedlicher Esskulturen und Kochkünste miteinander kombiniert. Man vermischt dabei klassische, landestypischer Zutaten aus verschiedenen Regionen miteinander.

Kalifornische Sterneköche begeisterten sich bereits in den 1980-er Jahren für Rezepte bei denen asiatische mit nordamerikanischen Zutaten kombiniert wurden. In Hell’s Kitchen finden Sie zahlreiche Fusionsküchen wie etwa das Restaurant Iyy Lane, das seinen Gästen einen Mix aus amerikanischen und asiatischen Gerichten anbietet. Viele Leckermäuler lassen sich zudem gerne im T45 Restaurant mit koreanischen, amerikanischen Spezialitäten verwöhnen. Im Gentleman Farmer wird die Lust an der Kombination einer europäisch/amerikanischen Kochart geweckt. Der Grundstein zur modernen Crossover-Küche, wie sie mittlerweile häufig in Hell’s Kitchen anzutreffen ist, wurde allerdings schon viel früher gelegt. Durch Kriege und Migration wurden Rezepte aus der alten Heimat mitgebracht und an neuen Standorten weiterentwickelt.

Mittlerweile zählt Hell’s Kitchen zu den aufstrebenden Vierteln in New York. Allerdings konnte es einen Teil seines authentischen Charakters behalten. Es gibt zahlreiche Restaurants die ihre Gäste mit Köstlichkeiten aus der ganzen Welt verwöhnen und für eine neue Popularität des Stadtteils sorgen.